Altkleidersammlung

Jeder Bundesbürger kauft jährlich mehr als 20 Kilogramm Textilien, davon über 12 Kilogramm Bekleidung. Wollen wir unsere Kleiderschränke nicht ständig erweitern, müssen wir aussortieren. Etwa 1 Million Tonnen Altkleider fallen dabei jährlich an, schätzen Experten.

 

Die Kleidersammlung hat beim Roten Kreuz eine lange Tradition. Erstmalig 1964 sammelten wir Kleider für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Hamburg. Heute - 35 Jahre später - bedeutet die Kleidersammlung sowohl soziale Hilfe für Obdachlose, Sozialhilfeempfänger und ausländische Mitbürger als auch Schutz für die Umwelt, da synthetische Stoffe laut Abfallgesetz Sondermüll sind und nicht in den Hausmüll gehören.

 


Etwa 10 Prozent der gesammelten gut erhaltenen Kleidung wird direkt an Bedürftige weitergegeben. Die übrige Ware wird verkauft oder wiederverwertet. Die Erlöse werden für die satzungsgemäßen Aufgaben unserer Organisation verwendet.

 

Wir haben ein System zur Sammlung von gebrauchten Kleidern. Sie können diese in die über 100 Kleidercontainer, die Sie flächendeckend im Westerwald finden, werfen oder sie bei unseren Frühjahrs- und Herbstsammlungen vor ihre Haustür stellen. Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

 

Die Erlöse aus der Kleidersammlung sind ertrags- und umsatzsteuerpflichtig. Wir können Ihnen dafür keine Spendenquittung ausstellen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.